Der Verein

Satzung

Stand: 23.02.2007

 

S a t z u n g
des
Tennis-Club Buggingen e.V.

 

 

A. Allgemeines


§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

 

1. Der Verein führt den Namen “Tennis-Club Buggingen”, nach erfolgter Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Müllheim mit dem Zusatz „eingetragener Verein“ (e.V.).

 

2. Der Verein wird Mitglied im Badischen Tennisverband.

 

3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Vereinszweck, Gemeinnützigkeit

 

1. Der Verein bezweckt die körperliche Ertüchtigung seiner Mitglieder durch Pflege und Förderung des Tennissports in Buggingen.

 

2. Der Tennisclub verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung vom 24.12.1953, und zwar dadurch, dass der seinen Mitgliedern sein gesamtes Vermögen (Baulichkeiten, Sportanlagen) zur Verfügung stellt.

 

3. Etwaige Gewinne dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins nicht mehr als ihre eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert ihrer geleisteten Sacheinlagen zurück. Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

4. Die Aufgaben des Vereins vollziehen sich unter Wahrung der parteipolitischen und konfessionellen Neutralität.

 

 

B Mitgliedschaft


§ 3 Mitgliedsarten


1. Der Verein besteht aus:

a.) Ordentlichen Mitgliedern (Aktive)

b.) Fördernden Mitgliedern (Passive)

c.) Ehrenmitgliedern.

 

2. Die Mitgliedschaft wird durch eine schriftliche Beitrittserklärung erworben, über deren Annahme der Vorstand durch Beschluss entscheidet. Für die Aufnahme eines Jugendlichen (vollendetes 8. bis 18. Lebensjahr) ist die schriftliche Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.

 

3. Mitglieder, die das 18. Lebensjahr überschritten haben, gelten als Jugendliche bis zum Alter von 21 Jahren, wenn sie sich in der Schulausbildung oder im Studium befinden, oder wenn sie Wehr- oder Ersatzdienst ableisten.

 

4. Passive Mitglieder sind natürliche oder juristische Personen. Sie sind nicht spielberechtigt.

 

5. Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, kann die Ehrenmitgliedschaft verliehen werden. Die Entscheidung hierüber trifft der Vorstand mit einer 2/3 Mehrheit. Ehrenmitglieder genießen die gleichen Rechte wie aktive Mitglieder, sie sind jedoch von der Beitragszahlung befreit.

 

§ 4 Aufnahme

 

Mitglied des Vereins kann jede männliche und weibliche Person werden, deren bürgerlicher Ruf unbescholten ist. Die Mitgliedschaft ist durch schriftliche Anmeldung zu beantragen. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme oder Ablehnung. Eine mögliche Ablehnung des Aufnahmeantrages bedarf keiner Begründung. Eine ablehnende Entscheidung ist dem Antragsteller schriftlich mitzuteilen. Die Mitgliedschaft dauert mindestens ein Jahr und ist identisch mit dem Geschäftsjahr. Sie verlängert sich automatisch um ein Jahr, wenn nicht rechtzeitig gekündigt wird.


§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

 

1. Die Mitgliedschaft geht verloren durch:

a) Tod, b) freiwilligen Austritt, c) Streichung aus der Mitgliederliste und d) Ausschluss.

 

2. Der freiwillige Austritt kann nur auf Jahresende erfolgen und muss schriftlich bis zum 30. November – bei Jugendlichen durch den gesetzlichen Vertreter gemeldet sein.

 

3. Mitglieder, die ihren Beitrag über den Schluss des Vereinsjahres hinaus nicht entrichtet haben, können, wenn sie nach zweimaliger Aufforderung zur Zahlung dieser nicht nachgekommen sind, auf Beschluss des Vorstandes aus der Mitgliederliste gestrichen werden.

 

4. Durch Beschluss des Vorstandes kann ein Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Ausschlussgründe sind insbesondere a) grobe Verstöße gegen Satzung und Interessen des Vereins sowie gegen Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane. b) unehrenhaftes Verhalten innerhalb und außerhalb des Vereins. Das Mitglied ist vorher anzuhören. Von der Entscheidung ist dem Mitglied schriftlich Mitteilung zu machen. Eine Entscheidung ist endgültig, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Anrufung der Mitgliederversammlung ist nicht möglich. Der Ausgeschlossene verliert jeden Anspruch an den Verein, bleibt jedoch für einen dem Verein zugefügten Schaden haftbar.

 

§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

1. Die Mitgliedschaft berechtigt an der Mitgliederversammlung teilzunehmen, Anträge zu stellen und Stimmrecht auszuüben.

 

2. Stimmberechtigt und in den Vorstand wählbar sind alle Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Sie haben in der Mitgliederversammlung gleiches Stimmrecht. Eine Übertragung des Stimmrechts ist nicht zulässig.

 

3. Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen des Vereins zu benutzen und an den Veranstaltungen teilzunehmen.

 

4. Die Mitglieder sind verpflichtet, die sportlichen Bestrebungen und Interessen des Vereins nach Kräften zu unterstützen sowie die Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane zu befolgen.

 

§ 7 Beiträge

 

1. Die Höhe der Aufnahmegebühr und des jährlichen Vereinsbeitrages werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Der Beschluss erfolgt mit einfacher Mehrheit.

 

2. Der Vereinsbeitrag ist mit dem Beginn des Geschäftsjahres fällig und bis spätestens bis zum 31. März zu entrichten.

 

3. Der Vorstand ist berechtigt, in besonders gelagerten Fällen die Aufnahmegebühr und den Vereinsbeitrag zu ermäßigen.

 


C Vereinsorgane

 

§ 8 Organe

 

Die Organe des Vereins sind

 

a) der Vorstand

 

b) die Mitgliederversammlung

 

§ 9 Vorstand


1. Der Vorstand setzt sich zusammen aus a) dem 1. Vorsitzenden b) dem 2. Vorsitzenden c) dem Schriftführer d) dem Schatzmeister e) dem Sportwart f) dem Jugendwart g) sowie 2 Beisitzern

 

2. Der Vorstand wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. die Wiederwahl ist zulässig. Die Vorstandsmitglieder müssen volljährig sein.

 

3. Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtszeit aus, kann der Vorstand ein anderes Vereinsmitglied bis zum Ende der Amtszeit kommissarisch einsetzen.

 

§ 10 Geschäftsbereich des Vorstandes

 

1. Der 1. Vorsitzende – bei dessen Verhinderung der 2. Vorsitzende zusammen mit dem Schatzmeister – ist geschäftsführender Vorstand. Er vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich in allen Vereinsangelegenheiten (§ 26 Abs. 2 BGB), soweit erforderlich nach Maßgabe der Beschlüsse der Mitgliederversammlungen.

 

2. Der 1. Vorsitzende führt den Vorsitz im Vorstand. Vorstandssitzungen werden vom 1. Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung vom 2. Vorsitzenden einberufen. Auf Wunsch von mindestens der Hälfte der Vorstandsmitglieder muss eine Vorstandssitzung einberufen werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Er entscheidet mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

 

3. Rechtsgeschäfte, durch die der Verein verpflichtet wird, bedürfen bei einer wertmäßigen Verpflichtung des Vereins bis zur Höhe von EUR 1.000,00 der Zeichnung durch den 1. Vorsitzenden. Rechtsgeschäfte über EUR 1.000,00 bedürfen der Zustimmung des Vorstandes.

 

4. Dem Vorstand obliegen die herkömmlichen Aufgaben der Verwaltung des Vereinsvermögens, sowie die Vorbereitung und Durchführung von sportlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen.


5. Dem Schriftführer obliegt die Anfertigung der zur Erledigung der Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung erforderlichen Schriftstücke. Er hat über jede Sitzung des Vorstandes und der Mitgliederversammlung ein Protokoll aufzunehmen, insbesondere die Beschlüsse aufzusetzen. Die Protokolle sind vom Schriftführer und dem Vorsitzenden zu unterzeichnen.

 

6. Der Schatzmeister verwaltet die Kasse des Vereins, führt Buch über alle Einnahmen und Ausgaben und hat der Mitgliederversammlung einen mit Belegen versehenen Rechnungsbericht zu erstatten. Er nimmt alle Zahlungen für den Verein gegen seine alleinige Quittung in Empfang, darf aber Zahlungen für Vereinszwecke nur auf Anordnung des Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter leisten.

 

§ 11 Mitgliederversammlung


1. Die ordentliche Mitgliederversammlung wird möglichst im ersten Viertel des Jahres durch den Vorsitzenden einberufen. Der Termin mit Bekanntgabe der Tagesordnung muss 8 Tage vorher durch schriftliche Mitteilungen an die Mitglieder bekannt gegeben werden.

 

2. Anträge zur jährlichen Mitgliederversammlung sind schriftlich zu stellen und müssen 4 Tage vor der Versammlung in Händen des Vorstandes sein.

 

3. Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Er ist hierzu verpflichtet, wenn wenigstens ein Drittel der Mitglieder dies unter Angabe der Zwecke und Gründe schriftlich verlangt. Für die Einladung gilt die Bestimmung aus Abs. 1.

 

4. Den Vorsitz der Mitgliederversammlung führt der 1. Vorsitzende, bei dessen Verhinderung der 2. Vorsitzende, und im Falle der Verhinderung beider ein vom 1. Vorsitzenden bestimmter Stellvertreter.

 

§ 12 Aufgaben der Mitgliederversammlung


1. Die Mitgliederversammlung beschließt über a) die Genehmigung der Bilanz und der Jahresrechnung, b) die Entlastung des Vorstandes, c) die Neuwahl des Vorstandes, d) Satzungsänderungen, e) die Festsetzung der Aufnahmegebühr, der Mitgliedsbeiträge und Sonderumlagen f) Anträge des Vorstandes und der Mitglieder g) die Auflösung des Vereins

 

2. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn nach Maßgaben § 11, Abs. 1, ordnungsgemäß eingeladen wurde. Die Anzahl der erschienenen Mitglieder spielt dabei keine Rolle.

 

3. Bei der Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins ist die Anwesenheit von 50 % der Mitglieder erforderlich.

 

4. Bleibt die einberufene Mitgliederversammlung beschlussunfähig, so ist eine neue einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist.

 

5. Die Beschlussfassung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit. Bei Stimmen-gleichheit entscheidet im Falle einer Wahl das Los, in anderen Fällen die Stimme des geschäftsführenden Vorsitzenden.

 

6. Bei Beschlüssen über die Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins ist eine Stimmenmehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder erforderlich.

 

7. Über die Verhandlungen und die Beschlüsse der Mitgliederversammlungen ist ein Protokoll aufzunehmen, das von dem die Versammlung leitenden Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

 

§ 13 Kassenprüfer


Von der Mitgliederversammlung werden aus den Reihen der Mitglieder zwei Kassenprüfer gewählt. Sie müssen mindestens 25 Jahre alt sein. Sie sind Beauftragte der Mitgliederschaft und mit dem Schatzmeister für die Richtigkeit der Kassenführung verantwortlich. Sie dürfen nicht dem Vorstand angehören. Durch Revision der Vereinskassen, der Bücher und Belege haben sie sich über die ordnungsgemäße Buch- und Kassenführung des Vereins auf dem Laufenden zu halten. Eine Revision soll jährlich stattfinden. Beanstandungen der Kassenprüfer können sich nur auf die Richtigkeit der Belege und Buchungen erstrecken, nicht aber auf die Zweckmäßigkeit und Notwendigkeit der vom Vorstand genehmigten Ausgaben.

 

§ 14 Ausschüsse


Die Mitgliederversammlung und/oder der Vorstand sind berechtigt, für den ordnungsgemäßen Ablauf der Vereinsverwaltung Ausschüsse einzusetzen, deren Mitglieder nicht Vorstandsmitglieder im Sinne der Satzung sind.
Insbesondere kommen in Frage:
a) Bauausschuss
b) Sportausschuss
c) Veranstaltungsausschuss

 

§ 15 Haftung
Der Verein haftet seinen Mitgliedern nicht für die bei den sportlichen Veranstaltungen etwa eingetretenen Unfälle oder Diebstähle auf den Sportplätzen und in den Räumen des Vereins.

 

§ 16 Auflösung des Vereins


1. Die Auflösung des Vereins kann nur von einer satzungsgemäß berufenen Mitgliederversammlung unter Einhaltung der Regeln des § 12 beschlossen werden.

 

2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vereinsvermögen, soweit es die eingezahlten Kapitalanteile der Mitglieder und den gemeinen Wert der von den Mitgliedern geleisteten Sacheinlagen überschreitet, der Gemeinde Buggingen zur weiteren Verwendung im gemeinnützigen Sinne und im Interesse des Sports zu.

 

3. Für den Fall der Auflösung des Vereins werden der 1. Vorsitzende, der Schriftführer und der Schatzmeister zu Liquidatoren ernannt. Zur Beschlussfassung der Liquidatoren ist Einstimmigkeit erforderlich. Rechte und Pflichten der Liquidatoren bestimmen sich im Übrigen nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches über die Liquidatoren ( §§ 47 ff. BGB).

 

§ 17 Inkrafttreten der Satzung


Vorstehende Satzung wurde von der Gründungsversammlung am 21.07.1978 beschlossen. Sie tritt in Kraft, sobald der Verein in das Vereinsregister beim Amtsgericht Müllheim eingetragen ist.

 

Buggingen, den 21. Juli 1978

 

Eberhard Krause,
Hansjörg Sommer,
Inge Heiß,
Manfred Kech,
Alfred Demmer,
Willi Lurk,
Hartmut Maager.

 

Eingetragen in das Vereinsregister des Amtsgerichts Müllheim unter OZ 145 am 09.08.1978.
Müllheim, den 09.08.1978
Amtsgericht

 

Der Urkundsbeamte der Geschäftsstelle

 

Anmerkung:
Satzungsänderung § 12 Abs. 2 und 3 in der Mitgliederversammlung vom 13.02.1982 beschlossen und beim Amtsgericht Müllheim eingetragen.

 

Satzungsänderung § 3 Abs. 5, § 7 Abs. 1, § 9 Abs. 3, § 10 Abs. 1 u. 3 in der Mitgliederversammlung vom 23. Feb. 2007 beschlossen und beim Amtsgericht Müllheim eingetragen.

Hinweis:
Wenn Sie einen Beitrittswunsch haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Das Aufnahmeantrags-Formular finden Sie unter Mitgliedschaft & Beiträge